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Die TG Scherlebeck - Langenbochum wünscht Ihnen einen guten Morgen!
nächste VORSTANDSSITZUNG Montag, 23.August um 18.00 Uhr bei "Berger"
Gauliga 2 am 28.03. in Ibbenbüren
Sonntag, den 05. April 2009 um 13:18 Uhr

Der Wettkampf der 2. Gauliga in der Besetzung mit Julia Klaus, Nina Küpers, Felicitas Pollmann, Teresa Langos und Carolin Mrosek begann am Boden. Sicher und sauber spulte die weitaus jüngste Riege des Feldes ihr Programm ab, erhielt aber von den Kampfrichterinnen viel zu niedrige Wertungen. "Als die Mannschaft, die vor uns geturnt hat, hohe 12-Punkte-Wertungen bekam, obwohl sie von der Technik und der Ausführung deutlich schwächer war als unsere Turnerinnen, dachte ich, dass es an diesem Tag am Boden also sehr hohe Wertungen geben würde. Als ich dann aber unsere Ergebnisse sah, fiel ich fast hinten über. Auch die anderen Trainer konnten nur mit dem Kopf schütteln" erklärte Trainer Maik Trapmann seine Empörung ob der offenbar unangemessenen Bewertung. "Auf meine Nachfrage konnten die beiden Kampfrichterinnen das Zustandekommen der Wertungen und die Abzüge nicht einmal erklären". Auch die jungen Turnerinnen waren sichtlich schockiert, liegen ihre Wertungen doch sonst auch auf deutlich höherem Leistungsniveau viel höher. "Wir haben keine Probleme mit strengen Wertungen, aber es muss gerecht bleiben. Und das war es heute am Boden definitiv nicht" betonten die Verantwortlichen. Felicitas Pollmann erhielt am Boden noch die höchste Punktzahl: Magere 11,90 Punkte. Entsprechend verunsichert gingen die jungen Turnerinnen zum Sprung, wo gerade Julia Klaus die Kampfrichterinnen mit 12,10 Punkten für ihren Überschlag überzeugte. Am Stufenbarren waren die Wertungen gewohnt streng, aber gerecht. Teresa Langos erturnte hier mit 10,90 Punkten das beste Ergebnis. Abschließend ging es zum Schwebebalken, eigentlich einer der Stärken des Teams. Doch einzig Nina Küpers behielt die Nerven und turnte sturz- und fehlerfrei durch. 11,60 Punkte waren der verdiente Lohn. Maik Trapmann war dementsprechend unzufrieden. "Auch wenn einmal etwas schief läuft, darf man nicht die Nerven verlieren. Es geht schließlich um Liga-Punkte. Da fehlt uns offenbar noch die Routine. Und am Balken war das eine Katastrophe. Unser Gesamtergebnis lag heute gute 10 Punkte niedriger als sonst, und das kann man nicht nur den Bodenkampfrichterinnen anlasten. Da tragen wir auch ein gutes Stück selber Schuld". Es liegt also noch einiges an Arbeit vor dem nächsten Liga-Wettkampf.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. April 2009 um 14:31 Uhr