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1. Wettkamp der Landesligaturnerinnen
Sonntag, den 16. März 2008 um 21:33 Uhr
"Das war viel zu wenig!"

 

Den Liga-Auftakt verpatzt - und schon zu Beginn der Saison wieder mittendrin im Abstiegskampf. So lautet das Resümee nach dem ersten Wettkampf der diesjährigen Landesliga-Saison, der am vergangenen Sonntag im Leistungszentrum Bochum ausgetragen wurde. War man im Lager der Kunstturnerinnen nach dem Landescup eine Woche zuvor noch optimistisch, kam die Ernüchterung ob des 8. Tabellenranges nach dem ersten Wettkampftag prompt.

 

Elena Instenberg, Stephanie Haupt und Nadine Wiedenhöft turnten als "etablierte" Landesliga-Turnerinnen ohne die verletzte Rebecca Wollermann (Meniskuseinriss) einen durchwachsenen Wettkampf. Vor allem am Balken war Nadine (9,55 Punkte) und Elena (9,15 Punkte) die Nervosität deutlich anzumerken. Hier reichte es am Ende nur zu 29,60 Punkten und dem schlechtesten aller vier Geräteergebnisse. Besser lief es am Sprung, wo Nadine und Steffi solide Überschlagsprüngen zum Geräteergebnis von 35,70 Punkten beisteuerten. Am Stufenbarren konnte vor allem Stephanie Haupt mit ihrer neuen Übung überzeugen. Am Boden zeigte die Mannschaft ihre stärkste Leistung. Die Akrobatikbahnen wurden sicher durchgeturnt. An der Choreographie ist allerdings an der einen oder anderen Stelle noch eine Verbesserung anzubringen.

 

Mit Julia Klaus und Nina Küpers waren zwei junge Nachwuchsturnerinnen in die Mannschaft gerückt um die Personalsorgen der vergangenen Saison vergessen zu machen. Julia Klaus musste als jüngste Turnerin bei ihrem ersten Landesliga-Wettkampf alle vier Geräte turnen, und sie meisterte ihre Aufgabe bis auf einen Absteiger am Balken hervorragend. Trotz einer schmerzhaften Verspannung der Rückenmuskulatur, die sie sich im Schulsport zugezogen hatte, turnte sie sicher und unbeeindruckt ihr Programm durch. Nina Küpers turnte am Balken und am Stufenbarren. Bei ihrer Barrenübung hatte sie einen kleinen Hänger, aber am Balken erturnte sie die höchste Wertung der Mannschaft. Die Trainer Karin Rimböck und Maik Trapmann waren am Ende des Tages jedoch alles andere als zufrieden: "Wie wir uns hier präsentiert haben, das war viel zu wenig. Vor allem bei den erfahrenen Turnerinnen fehlte die Konstanz. Da müssen wir einfach erwarten können, dass sie in der Mannschaft Verantwortung übernehmen. Beim nächsten Wettkampf erwarten wir eine klare Steigerung". 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 16. März 2008 um 21:36 Uhr